Satzung des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes
(Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) e.V.
Landesgruppe Sachsen e.V.


 

§ 1

 Name und Sitz

Der in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Dresden unter der Nummer 1262 eingetragene Verein führt den Namen

 „Deutscher Braumeister- und Malzmeister-Bund (Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) Landesgruppe Sachsen e.V."

 Der Verein hat seinen Sitz in Dresden.

 

§2

Aufgaben und Ziele

 1. Wahrung allgemeiner Berufsinteressen der Mitglieder.

2. Ausbildung und Förderung des beruflichen Nachwuchses.

Mitgestaltung der Rahmenbedingungen für die Berufsausbildung.

3. Pflege des Meinungsaustausches und der Kollegialität.

4. Organisation von Veranstaltungen, die der Fortbildung und dem fachwissenschaftlichen Austausch dienen.

5. Förderung der Zusammenarbeit mit den Hoch- und Fachhochschulen, Fachschulen, Berufs- und Fachverbänden sowie Behörden.

6. Hilfe und Unterstützung in beruflichen Fragen.

 

§3

Mitgliedschaft

Mitglieder der Landesgruppe sind:

a) ordentliche Mitglieder

b) Ehrenmitglieder

c) Fördernde Mitglieder

 

§4

a) Ordentliche Mitglieder

Ordentliche Mitglieder können werden:

1. Absolventen der brau-, getränke- und lebensmitteltechnischen Studiengänge der Fachbereiche der Technischen Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen.

2. Absolventen von Brauereifachschulen und Absolventen anderer Bildungseinrichtungen mit gleichwertigem Prüfungsabschluß.

3. Technische Führungskräfte der Brau-, Malz- und Getränkeindustrie.

Der Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand ein­zureichen. Der Vorstand berät den Antrag auf Mitgliedschaft. Über die Aufnahme entscheidet das Präsidium des Deutschen Braumeister- und Malzmeister- Bundes nach Befürwortung der Landesgruppe.

Die Registrierung als ordentliches Mitglied erfolgt nach Zahlung des ersten Jahresbeitrages an Bund und Landesgruppe.

Mitglieder der Landesgruppe werden gleichzeitig Mitglieder des Bundes. Bund und Landesgruppe erheben eigene Beiträge.

 b) Ehrenmitglieder

Förderer des Brauerei- und Mälzereigewerbes sowie Mitglieder, die sich um die Landesgruppe verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluß der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie genießen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder, sofern sie ordentliche Mitglieder waren.

c) Fördernde Mitglieder

 Firmen, Verbände und Einzelpersonen können fördernde Mitglieder der Landesgruppe werden. Die Fördermitgliedschaft ist beim Vorstand der Landesgruppe zu beantragen.

 

§5

Pflichten der Mitglieder

a) Ordentliche Mitglieder haben einen Jahresbeitrag an die Landesgruppe zu entrichten. Er muß bis zum 28. Februar des laufenden Jahres gezahlt sein. Die Beitragshöhe wird durch Beschluß der Hauptversammlung festge­setzt. Nach Vollendung des 75. Lebensjahres sind ordentliche Mitglieder von der Beitragszahlung befreit.

b) Ehrenmitglieder zahlen keine Beiträge.

c) Fördernde Mitglieder zahlen einen Förderbeitrag. Für die Höhe dieses Beitrages werden vom Bundesvorstand Richtsätze herausgegeben.

Adressen- und Kontenänderungen sind umgehend der Geschäftsstelle des Bundes und der Landesgruppe mitzuteilen. Kosten durch Beitragsmahnungen und falsche Kontenangaben sind voll zu erstatten.

 

§6

Rechte der Mitglieder

Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben:

- das Recht auf Teilnahme an den Veranstaltungen

- Anspruch auf Nutzung der Einrichtungen der Landesgruppe

- Anspruch auf beratende Unterstützung durch die Organe des Bundes in allen beruflichen Angelegenheiten, soweit diese zum Aufgabengebiet des Verbandes gehören

- das Recht der Antragstellung an den Vorstand

- Stimmrecht in der Hauptversammlung Fördernde Mitglieder haben:

- das Recht auf Teilnahme an allen Veranstaltungen

- kein Stimmrecht bei der Hauptversammlung

 

§7

Zweckbindung der Mitgliedsbeiträge

Die Einnahmen der Landesgruppe sind für die satzungsgemäßen Aufgaben sowie den Erhalt des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes zu verwenden.

 

§8

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch:

a) Tod

b) Austritt

Dieser ist beim Vorstand der Landesgruppe schriftlich zu erklären. Er ist nur zum 31.12. des laufenden Jahres möglich.

c) Ausschluß

Ausschluß erfolgt, wenn das Mitglied:

- der Verpflichtung zur Zahlung des Beitrages in zwei aufeinanderfolgenden Jahren nicht nachgekommen ist

- bei der Aufnahme wissentlich falsche Angaben gemacht hat

- gegen das Ansehen des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes oder gegen wesentliche Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft verstoßen hat.

Über den Ausschluß entscheidet der Bundesvorstand in Abstimmung mit der Landesgruppe. Dem Mitglied muß die Möglichkeit zur Rechtfertigung gegeben werden. '

Bei Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt oder Ausschluß entfallen alle Ansprüche an den Bund und an die Landesgruppe.

 

§9

Vorstand

a) Der vertretungsberechtigte Vorstand besteht aus:

1. Vorsitzender

2. stellvertretender Vorsitzender

3. Schatzmeister.

Zum Gesamtvorstand, höchstens fünf Mitglieder, gehören weiterhin:

4. Schriftführer

5. Beisitzer

Vom vertretungsberechtigten Vorstand gemäß §26 BGB vertreten jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam. Ein Vorstandsmitglied wird mit der Betreuung der fördernden Mitglieder beauftragt.

b) Die Vorstandsmitglieder werden in der ordentlichen Hauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Die Wahl kann auf Zuruf oder mit­tels Stimmzettel erfolgen. Bei der Wahl eines Mitglieds in den Vorstand oder Beirat erlischt dessen bisher ausgeübtes Amt in der Landesgruppe. Die Amtszeit des Vorstandes gilt grundsätzlich bis zur nächsten Hauptversammlung. Der Vorstand kann wieder gewählt werden.

c) Der Vorstand hat dafür Sorge zu tragen, daß die Geschäftsbücher und die Kasse der Landesgruppe jährlich durch zwei gewählte Kassenprüfer geprüft werden.

d) Das Geschäftsjahr der Landesgruppe ist das Kalenderjahr.

e) Der Vorstand führt die Geschäfte der Landesgruppe. Bei der Hauptversammlung ist den Mitgliedern zu berichten und der Kassenbericht vorzulegen. Jedes Vorstandsmitglied ist im Rahmen seines Aufgaben-bereiches zeichnungsberechtigt. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt zwei Jahre.

f) Über die Sitzungen des Vorstandes sind Protokolle zu führen und vom Sitzungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.

g) Der Vorsitzende leitet die Sitzungen, er kann durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten werden. Die Vorstandssitzungen finden minde­stens viermal jährlich statt.

h) Der Vorstand kann zur Erledigung seiner Amtsgeschäfte Beirats-mitglieder und Landesgruppenmitglieder hinzuziehen.

i) Vorstandsmitglieder erhalten keine Entschädigung, ihre Tätigkeit ist ehren­amtlich. Kostenerstattung auf Antrag ist möglich, wenn die Kosten nach­weislich in Verfolgung von Aufgaben der Landesgruppe entstanden sind. Andere Kostenerstattungen sind grundsätzlich durch den Vorstand vor ihrer Entstehung zu genehmigen.

 

§ 10

Beirat

a) Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand bei der Wahrnehmung der satzungsgemäßen Aufgaben zu beraten und zu unterstützen.

b) Der Beirat der Landesgruppe besteht aus mindestens vier, maximal sie­ben ordentlichen Mitgliedern. Er wird durch einen Vorsitzenden geleitet, der von den Beiratsmitgliedern bestimmt wird.

c) Die Wahl der Beiratsmitglieder erfolgt in der Hauptversammlung durch einfache Stimmenmehrheit auf Zuruf oder mittels Wahlzettel.

d) Die Amtszeit der Beiratsmitglieder beträgt grundsätzlich zwei Amtsperioden des Vorstandes, also vier Jahre. Wiederwahl ist möglich.

e) Beiratssitzungen finden in der Regel gleichzeitig mit den Vorstands­sitzungen statt. Sie werden vom ersten Vorsitzenden der Landesgruppe einberufen. Über separat geführte Beratungen sowie die Ergebnisse der übertragenen Aufgaben ist an den Vorstand der Landesgruppe Bericht zu erstatten.

f) Die Tätigkeit der Beiratsmitglieder ist ehrenamtlich. Kostenerstattung ist beim Vorsitzenden der Landesgruppe im voraus zu beantragen.

 

§ 11

 Hauptversammlung

 a) Eine ordentliche Hauptversammlung ist alle zwei Jahre durchzuführen. Die schriftliche Einladung dazu erfolgt mindestens vier Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung und kann auch in der Fachpresse veröffentlicht werden.

b) Eine außerordentliche Hauptversammlung kann einberufen werden:

- auf Beschluß des Vorstandes

- auf Verlangen der Mitglieder, wenn mindestens 20% der stimmberechtigten Mitglieder dies fordern.

Die Einladung erfolgt vier Wochen vorher, unter Angabe des Anlasses, durch persönliches Anschreiben.

c) Die Hauptversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 10% der ordentlichen Mitglieder vertreten sind. Das Stimmrecht ist persönlich auszuüben, Stimmrechtsausübung durch Vollmacht oder Übertragung ist ausgeschlossen.

d) Anträge zur Tagesordnung müssen bis 14 Tage vor der Hauptversammlung beim Vorsitzenden der Landesgruppe eingereicht sein und vom Antragsteller bei der Hauptversammlung persönlich vertreten werden. Sie sind angenommen, wenn einfache Stimmenmehrheit vorliegt. Anträge auf Satzungsänderungen sind angenommen, wenn 2/3 der Anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dafür stimmen.

e) Über die Hauptversammlung ist eine Anwesenheitsliste und ein Protokoll zu führen. Im Protokoll sind mindestens der Wortlaut der gefaßten Beschlüsse und die jeweils dazu abgegebenen Stimmen festzuhalten. Die Protokolle sind vom ersten Vorsitzenden, vom Protokollführer der Hauptversammlung und von einem stimmberechtigten Teilnehmer der Hauptversammlung zu unterzeichnen.

f) Tagesordnungspunkte jeder ordentlichen Hauptversammlung sind:

- Bericht des Vorstandes über die abgelaufene Amtsperiode

- Entlastung des Vorstandes

- Kassenprüfung und Entlastung des Schatzmeisters

- Wahl des Vorstandes

- Wahl des Beirates

- Wahl der Kassenprüfer

- Verschiedenes

 

§ 12

Beschlüsse der Hauptversammlung

Beschlüsse der Hauptversammlung können in gesetzlich zulässigen Fällen mit rückwirkender Kraft versehen werden. Bei allen Beschlüssen und Abstimmungen werden Stimmenthaltungen nicht berücksichtigt.

 Der Beschlußfassung durch die Hauptversammlung sind vorbehalten:

 - Prüfung und Genehmigung der Jahresrechnung

- Entlastung des Vorstandes

- Wahl der Vorstandsmitglieder

- Wahl der Beiratsmitglieder

- Wahl der Kassenprüfer

- Satzungsänderungen

- Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages

- Bestimmung von Ort und Zeit der nächsten ordentlichen Hauptversammlung

- Entscheidung über Anträge und Tagesordnung

- Auflösung der Landesgruppe und Verwendung des Vermögens.

 

§ 13

Auflösung der Landesgruppe

Die Landesgruppe ist ohne Beschluß der Hauptversammlung aufgelöst, sobald die Zahl der ordentlichen Mitglieder unter zehn sinkt. Eine Auflösung durch eine nur für diesen Zweck einberufene Hauptversammlung erfolgt, wenn mindestens 75% der anwesenden Mitglieder dafür stimmen.

 

§ 14

Vermögensverwaltung

 Das Vermögen der Landesgruppe ist wertbeständig anzulegen.

Im Fall der Auflösung bestimmt die Hauptversammlung über den Verbleib

des Vermögens.

 

Diese beschlossene Satzung löst die vorangegangene mit Datum vom 30.4.1991 ab.

 

Dresden, 5.11.1999